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12. August 2010

fast angekommen

Also eigentlich sind wir ja angekommen. Letzte Woche Mittwoch hieß es mal wieder Abschied nehmen (obwohl ich mich von meinem Papa und von Maria leider schon etwas früher verabschieden musste, da beide weg mussten).

Der Abschied war mal wieder (wie ihr euch sicherlich denken könnt) sehr schwer. Von meinen Freunden habe ich mich so langsam über die letzten Tage verteilt verabschiedet und am Mittwoch dann von meiner Mama *schnief*.

Ich hatte es ja schon mal bei facebook geschrieben... Irgendwie dachte ich immer, dass das Abschiednehmen über die Jahre hingweg einfacher wird. Aber Pustekuchen. Genau das Gegenteil trifft ein. Es wird jedes Mal schwerer Tschüß zu sagen. Und ich weiß auch woran es liegt, aber darüber will ich lieber gar nicht weiter nachdenken.

Und weil ja ein Flug ohne Hindernisse langweilig ist, hier noch schnell ein Bericht über den Rückflug. Ganz so spektakulär wie der Hinflug war er nicht, aber dem bin ich auch ganz dankbar.

Erst einmal hat natürlich nicht alles in den Koffer gepasst. Somit mussten wir noch ein Paket schicken und wer weiß wann das hier ankommt. Sagen wir mal so... ich hoffe der Sommer hält hier noch ein wenig an, ansonsten kann ich mir neue Jeans kaufen ;-) Die wiegen nämlich am meisten und durften somit ins Paket.

Mittwoch morgen pünktlich 9 Uhr ging es Richtung Berlin Tegel (der Flieger ging 11.40 Uhr und man soll ja bei Transatlantikflügen immer 2 Stunden vor Start dasein). 9.30 Uhr angekommen und wir dachten schon, dass wir ja noch vor der Zeit da waren und die Schlange ja eigentlich noch relativ kurz sein müsste. Falsch gedacht... mords-mega Schlange beim Einchecken.



Na gut, hilft ja nüscht, also angestellt. 1 Stunde später dann ENDLICH am Schalter angekommen und die Frau rumorte und suchte und fragt mich dann doch echt, ob ich meine Reservierung gelöscht hätte, ich seie nämlich nicht im System und hätte somit auch keinen Sitzplatz.

Ja klar denk ich mir... ich buche mir nen Ticket, fliege nach Deutschland, lösche es dann irgendwann und tanze dann am Flughafen an. Wieso sollte ich das machen hab ich sie gefragt, macht ja gar keinen Sinn. Wenn ich den Flug in die USA nicht antreten wollen würde, würde ich mich ja wohl kaum auf den Flughafen begeben und mich ne Stunde beim Check-in hinstellen.

Dann fing sie leicht an Panik zu schieben, was dann natürlich auf mich übersprang bis ich mir dann aber irgendwann dachte, dass es eigentlich auch egal ist. Hätt ich halt noch 'nen Tag länger in Berlin verbracht. Auch nicht schlecht. Früher oder später wären wir schon irgendwie aus dem Land gekommen.

Dann hat sie mich also endlich im System gefunden (ne halbe Stunde später) und nun fing fast schon das boarding an und der Kinderwagen musste noch zum Spergepäck gebracht werden. Sie hat dann meine Mama gebeten, dass zu übernehmen, weil sie nicht wusste, ob ich es noch schaffen würde, wenn ich es selber dort hinbringen würde.

Also ging meine Mama dann und so stand ich da und das boarding fing schon an und durch die Security musste ich ja auch noch und von meiner Mama weit und breit keine Spur und ich hatte mich noch nicht mal verabschiedet. DA stieg dann wirklich Panik in mir auf. Ohne mich von meiner Mama zu verabschieden und loszufliegen, das hätte mir mehr als nur das Herz zerbrochen.

Sie kam dann zum Glück noch rechtzeitig (mit meiner Kamera in der Hand, die hat ich nämlich im Kinderwagen liegen lassen *ooooops*) und dann ging es ans Verabschieden. Ich kann nur sagen, dass es im Nachhinein gut war, dass ich gleich weitermusste, somit war es zwar schmerzvoll, aber relativ kurz.

Trotz meiner zuerst nicht vorhandenen Reservierung habe ich dann doch noch den Babyplatz (Sitzplatz, wo man ne Babywiege einhängen kann, damit ich die Maus mal ablegen kann) bekommen. Die Frau neben mir hat zwar ordentlich gemeckert, aber wat soll's.

Kaum saß ich seh ich neben mir auch schon wieder bekannte Gesichter. Nein, nicht die netten Männer vom Hinflug, sondern ein älteres Pärchen mit ihren 2 Enkeltöchtern, die auf dem Hinflug auch schon links neben mir saßen. Die beiden Mädels haben dann den ganzen Flug (wenn Anabel nicht geschlafen hatte) mit ihr peek-a-boo gespielt. War total süß.

Anabel hat recht viel geschlafen, nur zum Schluß hin wurde sie ungemütlich, weil es dann fast 20 Uhr war und Schlafenszeit, draußen aber hellichter Tag war. Da hat sie dann ordentlich geschrien und ich bin hoch und runter im Flugzeug gewatschelt, bis sie endlich im Tragetuch eingeschlafen war.

Nach der Landung mussten wir durch die Passkontrolle (dank meiner Green-Card brauch ich mich nicht bei den Besuchern anstellen, die Schlange war nämlich echt nicht lustig), Koffer und Kinderwagen abholen (das war vielleicht eine Puckelei) und dann noch mal durch den Zoll (der Mann war vielleicht was von unhöflich, der hat seinen Job echt geliebt, das hat man dem sowas von angesehen ;-)).

Danach wieder Koffer abgeben. Kinderwagen hab ich einfach behalten, weil ich ohne den echt umgekommen wäre. Und dann nach dem Gate gesucht. Und was ich gesucht habe. Wie 'ne Blöde. Musste mit der Bahn fahren und war mir noch nicht mal sicher, wo ich überhaupt hinmusste, weil mein Flug nirgends dranstand. Ich hab dann aus lauter Verzweiflung Joe zu Hause angerufen, er solle doch mal bitte im Internet gucken, wo ich hinmuss. Hat er dann zum Glück auch gefunden (ein Hoch auf das Internet) und somit bin ich dann völlig abgehetzt noch rechtzeitig (das boarding hatte schon wieder mal angefangen) angekommen. Und das mit 2.45 Stunden Aufenthalt. Zum Glück hat ich soviel Zeit zwischen den Flügen. Und ich hab vorher echt gedacht, dass ich mich ja ganz schön langweilen werde bei diesem langen Aufenthalt... hahahahahahaha.

Anabel nun schon völlig übermüdet, es war ja auch schon 23 Uhr deutscher Zeit und dann durften wir auch noch knapp eine ganze Stunde im Flugzeug auf dem Rollfeld sitzen, weil nur eine Start- und Landebahn offen war und somit mega Stau war. Anabel mal wieder ordentlich am Schreien und die Stewardessen haben sie mir dann ein paar mal abgenommen, weil die ja noch rumlaufen durften, die Passagiere aber nicht. Der Typ neben mir tat mir schon leid und der atmete auch öfter mal laut aus, aber ich hab sie wirklich nicht beruhigt bekommen. Und der Knaller war ja, als er mir dann nach Landung sagte, dass das Baby das ja alles richtig toll mitgemacht hat und sie ja kaum zu hören war... hahahahahahaha.

Nach knapp einer Stunde flogen wir dann los und noch beim Starten ist sie mir wieder eingschlafen. Das ist total komisch. Das war bei allen 4 Flügen so, dass sie in Ruhestand im Flugzeug total gebrüllt hat und sobald sich der Flieger in Bewegung setzte ist sie eingeschlafen. Und sie hat dann den gesamten Flug geschlafen, es hätte also auch viel schlimmer kommen können.

Und dann sind wir ENDLICH in Cincinnati 20 Uhr amerikanische Zeit (02.00 Uhr deutsche Zeit) angekommen. Noch schnell den Koffer geholt und Laney, Olivia und Joe standen auch schon draussen am Auto. Raus und erst mal in die Arme gelaufen. Das war sooooooooooo schön!!! Die Mädels haben sich total gefreut und konnten es glaub irgendwie gar nicht fassen, dass Mama wieder da war. Die haben auf der ganzen Heimfahrt ihr Grinsen gar nicht wegbekommen. Total schön.



Zu Hause angekommen war ich dann aber erst mal wieder abgeschrieben, der Papa musste alle ins Bett bringen. Irgendwie wollten sie nicht, dass ich es mache. Wahrscheinlich weil sie es erst mal nicht gewohnt waren, weil der Papa es ja die letzten 3 Wochen gemacht hatte.

Anabel wollt sich von Joe auch nicht hinlegen lasssen und hat total geweint, bis ich wieder da war, da ist sie sofort eingepennt. Also scheint auch bei ihr so gewesen zu sein, dass sie es halt erst mal nicht mehr anders kannte.

Den Jetlag haben wir nach 3-4 Tagen auch super überstanden und eigentlich ist alles wieder wie beim Alten.

Und jetzt, warum ich nur "fast" angekommen bin.

Ich brauche immer etwas länger, hier wieder richtig in den USA anzukommen. Ging mir beim ersten Mal, beim zweiten Mal, etc. immer so und halt auch dieses Mal. Berlin ist nicht mehr mein richtiges Zuhause, aber wenn ich dann etwas länger von hier weg bin, dann ist es auch erst mal wieder schwer es hier als Zuhause anzusehen. Ich hänge mal wieder noch irgendwo über Grönland oder so ;-)

Letztes Jahr hatte ich länger damit zu kämpfen (glaub 1 Monat oder so) als die Jahre davor (da waren es so 2 Wochen) und ich bin sehr gespannt, wie es dieses Mal wird.

Ich glaub auch einfach der Gedanke, dass wir jetzt erst mal für ein paar Jahre nicht mehr nach Berlin kommen können verschwert die ganze Situtation ungemein.

So... und das war's.

In den nächsten Tagen werd ich mal ein Post machen, was wir alles so schönes gemacht haben in Berlin und mit wem wir uns alles getroffen haben.

21. Juli 2010

Berlin: 2. Versuch (Fortsetzung)

Ich verspreche, das ist der letzte Teil von meinem Hinflug. Ist ja bald schon wieder Zeit für den Rückflug ;-)

Aaaaaalso... wo waren wir stehengeblieben... ach ja, beim technischen Problem am Flieger.

Der war nun so schnell wieder weg, wie er auch da war und ich konnte mit ruhigem Gewissen ins Flugzeug steigen (haha, mir war total schlecht).



Ich gehe in den Flieger rein und suche nach meiner Reihe und sehe meinen Platz und auch, dass da schon ein junger Mann in dem Sitz neben mir sitzt.

Sofort als er sah, dass ich mich neben ihm platziere (mit Baby), sehe ich, wie die Knalltüte (sorry, aber ich drücke mich noch nett aus) mit den Augen rollt und schon gleich mal total bedient war. Stimmt ja auch... Mutter mit Baby, das kann ja nur nach hinten losgehen. Der arme Mann, 8 Stunden mit nem Baby neben sich, er tat mir ja so doll leid... :/

Da ich auf den Blödmann echt keine Lust hatte, hab ich die Stewardessen gefragt, ob die vordere Reihe (die, wo man das Babybettchen einhängen kann) noch frei ist und siehe da, keine 2 Minuten später bot man mir die ganze Reihe (3 leere Sitze) an. Der Knalltüte fiel ein riesen Stein vom Herzen, und mir ertt recht. Er war zwar immer noch leicht versetzt links neben mir, aber zumindest braucht ich sein bedientes Gesicht nicht mehr angucken.



Gut... das also auch überstanden und nicht viel später geht's auf's Rollfeld. Und dann kam der nächste Schreckensmoment (oder soll ich sagen die nächsten 7 Schreckensstunden?).

Das mag jetzt total vorurteilig klingen und wahrscheinlich nehm ich mir da auch nicht viel von der Knalltüte mit seinem Vorurteil Babys gegenüber, aber...

...rechts in der Reihe neben dem Gang saßen 2 Männer. Der eine sah, naja, wie soll man sagen... irgendwie so aus, als wenn er bald was vorhaben würde. Langer Vollbart, so ein komisches Buch in der Hand und sah mega nervös aus. Der hat die ganze Zeit entweder hin und hergeschaukelt, oder ist aufgestanden um zu beten (was ja alles bei weitem nicht schlimm ist), sein Buch tausend mal geküsst, Handzeichen gegeben und permanent sich umgedreht und nach hinten geschaut. Der hat mich sowas von nervös gemacht und ich habe mir schon das Schlimmste ausgemalt.

Da ich ihn dann immer so nervös angeschaut habe (ich hatte echt Schiss), fing er auch an, mich nervös anzuschauen, was mich widerum noch nervöser machte.

Ich habe wirklich mit dem Schlimmsten gerechnet. Aber wahrscheinlich hatte der einfach genauso viel Angst vor dem Fliegen wie ich und wir waren beide nur nervös ;-).



Und hinzu kam dann noch der junge Mann neben ihm...

Ich war gerade mit Anabel beschäftigt (wir standen gerade zum Abflug bereit auf dem Rollfeld) und ich gucke hoch und sehe nur noch, wie er einen kleinen schwarzen Kasten in der Hand hält, der an der einen Seite irgendwas blaues hatte (sah aus wie Klebestreifen) und wie er ein schwarzes Kabel darumwickelte und es vorsichtig vor sich auf den Boden legte. Und weil ich ja so eine blühende Fantasie habe, könnt ihr euch ja denken, was mir in diesem Moment durch den Kopf ging... genau... ein Bömbchen. Ich habe wirklich Panik geschoben und gebetet.

Kurz darauf holt er das Teil dann noch mal raus (wir fliegen nun schon) und ich sehe, wie er ein Foto damit macht. Jup, war nen Fotoapparat. Ein ganz komischer altmodischer mit blauem Gehäuse.

Ähm... das war mir mehr als nur unangenehm. Ich glaub in dem Moment war ich die Megaknalltüte.

Anabel war dann noch ca. eine Stunde wach, hat noch tausend mal währenddessen getrunken und ist dann eingeschlafen.



Mir boten dann mehrere Nicht-Knalltüten an, dass sie auf Anabel aufpassen könnten, wenn ich mal auf die Toilette musste und das Angebot hab ich auch angenommen, als Anabel ab und zu mal wach war und ich sie dann ins Babybett legen konnte. Weil zum Schlafen fand sie es ja doof, ich durft sie die ganze Zeit halten (war gaaaaaaanz super).

Ich war den ganzen Flug wach, konnt mich aber dank Anabels ausgezeichnetem Verhalten wunderbar ausruhen.

Eine halbe Stunde zu früh sind wir Donnerstag morgen endlich in Berlin gelandet und ich habe mich bestimmt 1000 mal bei dem Herrn im Himmel bedankt, das wir heile angekommen sind.



Noch schnell durch den Zoll, das ging reibungslos und noch auf's Gepäck gewartet. Mein Koffer hat leider ein Röllchen in New York verloren, aber ansonsten ist alles heile angekommen.

Und da standen dann mein Papa und Maria :-) Hach, war das schön. Meine Mama passte leider nicht mehr ins Auto, weil ich ja Kinderwagen und Koffer hatte.

Das Wiedersehen war total schön und ich genieße meine Zeit hier in vollen Zügen.

Nun hoffen wir nur, dass wir den Rückflug auch noch irgendwie überstehen und dann kann ich ja wieder berichten.

Alles in Allem war die Anreise (außer dem Tag Verspätung und der 'kleinen' Panikattacke) wirklich recht angenehm und Anabel hat sich mehr als nur wacker geschlagen.

19. Juli 2010

Berlin: 2. Versuch

...

Nachdem ich dann also 00.30 Uhr niemanden mehr erreichen kann bei der Fluggesellschaft bin ich dann irgendwann eingeschlafen.

4 Uhr morgens ist Anabel dann zum Trinken wach geworden und ich dachte mir, dass ich es doch noch mal bei Delta probieren könnte, war ja nun schon recht spät, irgendwann musste ja mal einer rangehen. Aber Pustekuchen. Leitungen immer noch total überlastet.

Also wieder eingeschlafen und 6 Uhr wach geworden und gefüttert.

Dann habe ich Joe erreicht und ihm mein 'Leid' geschildert und er hat mir eine andere Nummer für Delta gegeben. Und siehe da, ich bin auch sofort durchgekommen. Der nette Mann am anderen Ende hat mir dann versichert, dass ich auch wirklich einen Sitz im Flieger habe und somit konnte ich mich wieder etwas entspannen.

Wir sind dann gegen 11 Uhr bei meiner Freundin wieder Richtung Flughafen los, den 2. Versuch in Angriff zu nehmen.



Wetter war diesmal auch bombig und die Chancen, dass der Flieger nun rechtzeitig losging, waren also recht groß.

Koffer brauchte ich ja nicht mehr einchecken, der kreiste ja noch im Cincinnati-Flughafen seit dem Vortag herum.

Also wieder durch die Security und ab zum Gate.

Dort hatten wir diesmal recht viel Zeit, also noch kurz bei Starbucks angehalten.

Und als wir dann am Gate ankamen, sah man schon die ersten bekannten Gesichter vom Vortag wieder und man fing an sich zu unterhalten und rumzuunken, ob den der Flieger diesmal auch wirklich losfliegen würde.

Und siehe da, 15.13 Uhr waren doch wirklich alle im Flugzeug und es machte sich auf zum Rollfeld.

Mir war wieder superschlecht, aber da gab es nun wohl kein Zurück mehr.



Der Flug nach New York war anderthalb Stunden (eigentlich 2, aber anscheinend hatten wir ordentlich Rückenwind) und Anabel hat den ganzen Flug verschlafen.

Nur kurz vor dem Start hat sie angefangen zu weinen, da war ihr wohl etwas langweilig. Aber bei Start war sie auch schon im Schlummerland.

Und tada... 17 Uhr betrat ich NewYorkischen Boden und es war auch gar nicht mal soooooo schlimm im Flieger.

Dadurch das wir eine halbe Stunde zu früh angekommen waren hatten wir noch kein Gate und somit ist das Flugzeug erst einmal eine große Runde um den Flughafen gerollt, bis es dann am anderen Ende endlich ein Gate zugewiesen bekommen hat.

Ich schon wieder leicht in Panik, da ich noch mal durch die Security musste, mein Gate finden musste und boarding für den großen Flieger nur noch eine Stunde entfernt war.

Aber schon als ich aus dem Flieger stieg und nach dem neuen Gate Ausschau hielt, sah ich, dass ich erstens nicht noch einmal durch die Security musste und zweitens Gate 27 und Gate 3 komischerweise recht dicht nebeneinander lagen.



Anabel war dann leicht explodiert und somit musst ich erst mal die Toiletten aufsuchen und Windel wechseln.

Noch schnell 2 kleine Wasserflaschen für 8 Dollar (mich hätt's ja beinah hingesetzt als ich das hörte) gekauft und dann ging auch schon das boarding los.

Erst first class und alle Leute mit Kinder, aber habe lieber gewartet, da ich keine Lust hatte noch eine geschlagene Stunde im Flieger zu sitzen, während alle anderen dann den Flieger betraten.

Keine 5 Minuten später wurde auf einmal das boarding abgebrochen und die Durchsage, dass das boarding wegen technischer Probleme am Flugzeug stoppt, folgte auch gleich darauf.



Dank meiner tollen Flugangst könnt ihr euch sicher vorstellen, wie sehr mir das Herz in die Hose rutschte, als man von technischen Problemen am Flugzeug sprach. Ich habe mir schon wieder das Schlimmste ausgemalt und gehofft, dass wir einen neuen Flieger bekommen.

Zwischendurch habe ich dann mit meinen Eltern telefoniert um ihnen den Stand der Dinge durchzugeben, da keiner wusste, wie lange das nun alles dauern würde.



Und kaum hatte ich aufgelegt, ging das boarding auch schon weiter. Auf der einen Seite freute ich mich, da dies bedeutete, dass wir vielleicht doch noch annähernd pünktlich rausschafften. Aber auf der anderen Seite... Haaaaaaaallo??? Technische Probleme innerhalb von 5 beseitigen??? Geht's noch? Na da war mir gleich doppelt so schlecht. Aber naja... ich lebe ja noch.

So... und nun hör ich auf und werde den letzten Teil für morgen aufheben, da wahrscheinlich schon gar keiner mehr liest.

18. Juli 2010

Berlin: 1. Versuch

Wieso auch sollte mal etwas klappen.

Dienstag war nun der große Tag und wir haben uns auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Mir war schlecht wie nüscht, aber war ja nun nicht mehr zu ändern.

Dort angekommen war die Schlange zum Einchecken megalang und ich hab mich schon den Flieger verpassen sehen.

Nachdem Anabel und ich eingecheckt waren wollten wir noch schnell Mittag essen, weil ich schon kein Frühstück geschafft hatte und die Mädels auch schon recht hungrig waren.

Nun wurd es aber immer später und somit haben wir uns schnell ein Sandwich gekauft, von dem ich aber leider nicht mehr wirklich was essen konnte, weil ich auch schon durch die Security musste, da mein Flug noch als 'on time' an der Tafel stand und boarding bald anfangen sollte.

Ich also hastig mich von meinen Mädels verabschiedet. Olivia hat's die Bohne interessiert und sie hat gemütlich ihr Sandwich weitergegessen und bei Laney war es doch schon recht schwer. Als ich mich dann noch mal umschaute sah ich, wie Laney weinend dastand... naja... bei mir kamen dann auch die Tränen.

Wir also durch die Security durch (Nacktscanner blieb uns zum Glück ersparrt) und ab zum Gate. Dort angekommen stand auch schon an der Tafel, dass der Flieger noch gar nicht gelandet war und somit natürlich auch noch nicht zum Weiterflug fertig war und sich der Abflug wegen schlechtem Wetter auf eine halbe Stunde verzögert.



Gut, dass ist noch sehr human. Mein Anschlussflug in New York war auch erst 4 Stunden nach meiner Ankunft dort geplant.

Also alles im Rahmen.

Es wurd 14 Uhr (der Flieger sollte nun eigentlich losfliegen) und Abflugszeit verzögerte sich auf 15 Uhr. Auch das war noch ok, Flug in New York würd ich immer noch schaffen.

Zwischendurch zeigte man immer mal wieder die Wetterkarte und man sah schon, dass das doofe Gewitter genau zwischen Ohio und New York saß und sich nur seeeeeehr schneckenartig bewegte.

Und es wurd 15 Uhr und man vertröstete uns auf 16 Uhr. Nun wurd es schon langsam knapp, da mein Anschlussfug in New York 19 Uhr sein sollte und ich erst 18 Uhr dort angekommen wäre. 1 Stunde für Aussteigen, neues Gate finden und wieder boarden war schon recht knapp aber immer noch machbar.

Und es wurde 16 Uhr und genau... Abflugszeit war nun 17 Uhr. Anschlussflug zu schaffen war nun schier unmöglich und ich stellte mich in die Schlange um mit dem Personal zu sprechen, wie man denn nun weiterhandeln würde, wenn ich meinen Anschlussflug verpassen würde.

Ich hätte nach Hause gehen können und gleiches Programm am nächsten Tag noch mal starten können oder aber nach New York fliegen (falls den der blöde Flieger überhaupt losfliegt) und dann dort in einem Hotel übernachten können und am nächsten Abend gleichen Flieger wie zuvor nach Berlin nehmen können. Problem hier... ich hätte für das Hotel selber aufkommen müssen, da es nicht ihre Schuld sei, da sie für's Wetter nichts können. Kann ich irgendwo auch verstehen, aber ich kann genauso wenig dafür wie sie und habe es eigentich nicht eingesehen. Leider war Joe nicht dabei, der hätte nämlich ordentlich auf den Tisch gehauen, so wie letztes Jahr, als wir die Nacht in New York verbringen mussten.

Als ich in der Schlange stand fing Anabel dann extrem an stinkig zu werden. Armes Ding hat ja nun schon einige Stunden am Flughafen verbringen dürfen. Die eine Stewardess, die auch auf den Flug wartete, kam zu mir und bot mir an, dass sie Anabel ein wenig halten könnte, damit ich mal eine Pause bekomme und das mit meinem Flug regeln könnte. Sie nahm sie und hat sich in Sichtweite mit ihr hingesetzt und ich sah Anabel bis über beide Ohren strahlen und mit ihr spielen.



Währenddessen freundete man sich mit der Person vor und hinter einem an und erzählte sich ein paar Dinge (wo man hin will, wo man herkommt, etc. etc.)

Ich hatte mich damit abgefunden, dass ich nach New York fliege und dort halt die Nacht verbringe als man uns dann 18 Uhr ENDLICH (nachdem die first class schon angefangen hatte mit boarden) sagte, dass der Flug komplett gecancelled wurde.

Na super.

Schnell zur Information GERANNT (da nun der ganze Flieger umgebucht werden musste und ich mit Kleinkind nicht Stunden in der Schlange warten wollte) und einen neuen Flug für den nächsten Tag bekommen.

Ich habe dann von allen Seiten mitfühlende Blicke bekommen und Bemerkungen, dass ich doch eine ganz liebe Tochter habe und sie erstaunt sind, wie leise sie doch ist und sich so gut benimmmt. Na wenigstens etwas, obwohl ich mir davon auch nichts kaufen kann. Aber ich war wirklich froh, dass sie so lieb war und dass alles so gut mitgemacht hat.

Da Joe ja zum Glück schon auf dem Weg nach Kentucky war (er ist ja gleich den nächsten Tag von dort aus nach Florida mit den Mädels) konnte er mich natürlich nicht abholen und so stand ich da.

Ich hab dann eine meiner Freundinnen erreicht, die dann anderthalb Stunden Anfahrtsweg hatte und uns dann gegen 20 Uhr endlich abgeholt hatte.

Währenddessen hab ich dann endlich das erste 'richtige' Essen (McDonalds, ich brauchte wirklich was fettiges und kalorienreiches) einnehmen können.

Dann kam Donna und wir haben den Heimweg auf uns genommen. Sie hatte mir angeboten, dass ich bei ihr übernachten kann, da sie mich am nächsten Tag auch wieder zum Flughafen bringen wollte.

Wir haben noch kurz auf dem Weg bei unserem Haus Halt gemacht, weil ich noch ein paar Dinge benötigte (mein Koffer wurde nämlich am Flughafen behalten) und sind dann gegen 22 Uhr endlich bei ihr zu Hause angekommen.

Anabel noch mal schnell gefüttert, Frusteis gegessen und dann Mitternacht ins Zimmer gegangen.

Ich wollte noch mal schnell nach meinem Flug, den man mir gegeben hatte für den nächsten Tag, nachschauen und bin noch mal kurz ins Internet. Schleeeeeeeechte Idee. Dort sah ich nämlich (oder zumindest sah es so aus), als wenn man mich nicht auf den neuen New York-Berlin Flug gebucht hätte.

Ich hab dann also 00.30 Uhr morgens noch versucht jemanden bei Delta zu erreichen. Dadurch, dass jedoch halb Amerika umbuchen musste hatte ich keine Chance durchzukommen.

So bin ich also ins Bett und konnte natürlich voller Sorge überhaupt nicht einschlafen...

3. Juli 2010

Auf die Plätze, fertig...

Ich habe mich jetzt mal hingesetzt und mir die 3 Wochen auf dem Kalender angeschaut und versucht einen Plan zu machen, wann ich mich mit wem treffe. Und wenn ich mir das so anschaue wer sich alles so angemeldet hat, dann muss ich feststellen, dass ich wahrscheinlich nur am Herumfahren sein werde.

Ich glaub ich hätte doch 10 Wochen oder so kommen sollen. Aber ich glaub dann hätt ich hier ziemlichen Ärger bekommen *hehe*

Von daher hab ich mir was gedacht...

Die ersten 5 Leute, die sich bei mir melden, mit denen werde ich mich treffen. Der Rest muss sehen, ob ich sie noch reinquetschen kann.

Also... Auf die Plätze... Fertig... und LOS!!!

Naja, nicht wirklich. War nur ein kleiner Scherz. Aber ich wollt nur schon mal ein wenig durchblicken lassen, dass ich leider wirklich nicht jeden 5 mal sehen kann. Dafür reicht die Zeit einfach nicht und meine Eltern werden sich bedanken, wenn sie ihre Tochter und Enkeltochter einmal im Jahr bei sich haben und mich dann jeden zweiten Tag nicht sehen.

Ich bin dann also mal noch weiter am Terminkalender anstarren und Überlegen, wann ich mich mit wem treffe.

Aber es wäre schon mal klasse, wenn ihr euch wirklich bei mir melden könntet und mir sagen könntet, wann ihr Zeit hättet, damit ich schon so ungefähr Ahnung habe. Natürlich nur, wenn ihr möchtet. Ich zwinge keinen zu seinem Glück ;-)

Und weil ein Eintrag ohne Bilder ja nur halb so schön ist... hier noch ein paar von Anabel...

Hier lag sie friedlich auf unserem Bett...



wurde dann jedoch leicht quengelig... warum bloss???



aaaaaaahhhh... Kind war müde ;-)

25. Juni 2010

3 Wochen

Ich musste vorgestern mit Erschrecken (naja, auch mit viel Vorfreude) feststellen, dass ich (hoffentlich, man weiss ja nie) in weniger als 3 Wochen in Deutschland sein werde und hoffentlich 3 schöne Wochen dort verbringen werde.

Und dann habe ich mich gefragt, wer eigentlich auf diese Schnappsidee gekommen ist...

Huch, stimmt ja, das war ja ich selbst ;-) Mensch, mensch, mensch... 3 Wochen ohne meine Mädels. Ohne Joe das kenn ich ja schon, aber ohne meine beiden Großen... *schnief*. Das längste, was ich je von ihnen getrennt war, waren letztes Jahr im Sommer geschlagene 5 Tage und danach war es aber auch höchste Eisenbahn, dass ich wieder bei ihnen war.

Ich glaub hier war sie eine Rakete

Ich weiss noch, wie ich auf die tolle Idee kam, diesen Sommer nach Berlin zu fliegen. Ich möchte halt unbedingt, dass alle mal Anabel kennenlernen, bevor sie in die Schule kommt :-)

Und als noch alles in der Planung war hatte ich erst gedacht, dass man ja für 2 Wochen fliegen könnte. Aber ob sich das so lohnen würde? Da haben wir wahrscheinlich eine Woche lang nur mit der Zeitumstellung zu kämpfen, um dann eine Woche danach wieder zurückzufliegen und weiterkämpfen dürfen. Also haben Joe und ich beschlossen, dass wir es auch 3 Wochen aushalten werden. Najaaaaaaaaaaa... die erste Woche wird es mir wahrscheinlich noch prickelnd gehen. Mal ein wenig ausruhen und *nur* ein Kind um das ich mich kümmern muss. Aber danach, dann wird wahrscheinlich die Sehnsucht nach meinen Mädels einsetzen (und nach Joe vielleicht sogar auch ein bisschen *hehe*, nur Scherz). Mama & Papa, ich entschuldige mich also jetzt schon mal für die ein odere andere Träne, die ich mit großer Sicherheit verlieren werde ;-)

Ich bin vorgestern abend, als die Damen schon schliefen, in ihr Zimmer rein und hab sie noch mal zugedeckt, Licht ausgemacht und sie beim Schlafen beobachtet. Und da stand ich dann wie ein betröpelter Hund und hab doch echt angefangen zu weinen... Die beiden Madamsen werden mir ganz schön doll fehlen :-(

Kunstunterricht ;-)

Laney weiß schon, dass ich bald zu Oma und Opa fahre und dass sie hier beim Papa bleiben und bis jetzt scheint sie es auch noch gut zu verkraften. Sie fahren ja immerhin an den (wahrscheinlich bis dahin ölverschmutzten) Strand und haben den Pool gleich vor der Nase und danach, wenn sie wiederkommen sehen sie noch Joe's family und fahren auch noch Zelten und ins Dinosaurier-Land. Also volles Programm.

Aber Olivia hat noch von so gar nichts Ahnung und ich bin schon etwas nervös deswegen. Der kleine Räuber denkt zwar tagsüber, dass sie die unabhängigste Person überhaupt ist und schon richtig groß ist und uns nicht braucht, aber morgens und abends... da kommt sie kuscheln und ist ein richtiges anhängliches kleines süßes Mädchen, die ohne Mama und Papa mal überhaupt nicht auskommt.

Hach... ich bin mir sicher, dass alles schon irgendwie reibungslos über die Bühne gehen wird, aber ein wenig Muffensausen habe ich trotzdem. Und ich freue mich wirklich schon riesig auf meine Eltern und Schwester und meine Freunde. Ganz ganz wirklich :-D

Bei meiner Freundin in so 'nem *bumbo-sitz*

'Nu iss aber mal Schluss Muttern ;-)

24. Juni 2010

101

Hier ist es SAUheiß (entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, aber anders kann man es nicht mehr nennen).

Wir hatten gestern geschlagene 35 Grad Celsius und die gefühlte Temperatur war 39 (das sind 101 Grad in Fahrenheit, deswegen der Titel ;-)). Morgens um 9 Uhr waren es schon 30. Hallo?

Und das ging nun schon die ganzen letzten Tage so und ich find's nicht mehr schön. Problem ist, dass die Luftfeuchtigkeit hier total hoch ist und sobald man nur einen Schritt nach draussen setzt ist man eigentlich schon durchgeschwitzt. Sehr toll.

Und dank meiner nicht so vorzeigefähigen Arme hab ich mich auch etwas mit T-Shirts ohne Ärmel. Sieht momentan nicht wirklich schön an mir aus, von daher muss kurzärmlig reichen, aber auch das ist schon viel zu warm.

Hinzu kommen dieständigen Gewitter. Nicht schön ;-)

Die nächsten Tage sollen zum Glück nur um die 30 Grad werden. Welch ein Glück ;-)

Dadurch dass es im Haus so heiß ist, und draussen noch viel heißer, haben wir hier im Haus jetzt immer mal wieder die Klimaanlage an. Und zum Dank hab ich jetzt hier 2 kranke Kinder sitzen. Ich glaube der ständige Temperaturwechsel von extrem heiß zu kalt ist nicht wirklich so prickelnd und Laney sitzt hier mit 'nem ordentlichen Husten und Olivia hat Fieber.

Dadurch können wir also nicht mal raus in den Pool. Naja...

Also ist heute mal Fernseh-Abgammel-Tag angesagt und ich krieg vielleicht sogar mal was im Haushalt geschafft *hehe*

Und hier noch die Vorhersage für die nächsten Tage. Wie gesagt, etwas 'kälter' als die letzten Tage, aber trotzdem noch heiß und ganz viel Gewitter. (90 Grad Fahrenheit sind 32 Grad Celsius).



Ich glaub ich werd Laney bald Oropax kaufen müssen.

1. Juni 2010

Fortsetzung I

Dienstag:

Für Dienstag war ein Zahnarztbesuch für die Mädels angesagt.

Nachdem die Beisserchen alle gut geputzt wurden ging es los. Es wurde noch heiß diskutiert, wer denn zuerst auf den Stuhl "darf" und beschlossen, dass Olivia den Vortritt bekommt. Letztes Mal war nämlich Laney zuerst und die fand das so doof, dass sie geweint hat und das hat Olivia natürlich gesehen und fand es deswegen auch gleich mal doof.

Also Olivia zuerst auf den Stuhl. Dann wurden erst einmal alle Zähne gezählt. Jup, immer noch alle 20 da, wie letztes Mal auch schon (oder soll ich besser 19 3/4 sagen?).

Dann kam er mit seiner Spezialzahnbürste und Madame durfte sich ihren Zahnpastageschmack aussuchen. Strawberry it is! Und dann putzte er fleissig los und Olivia hielt wunderbar ihren Mund auf. Laney stand neben mir und meinte, dass sie nervös sei, aber als sie hörte, dass es auch noch bubble gum Zahnpastageschmack gab, war das auch schon wieder verschwunden ;-).

Und ich weiss nicht, ob man das so auf Bildern von Olivia sehen kann, aber ihre beiden Schneidezähne sind etwas gelb angeschlagen und ich hab mich immer gewundert, wo das herkommt. Ich hab immer gedacht, dass wir falsch putzen (zumal das aber bei Laney's Zähnen nicht ist und somit eigentlich nicht der Grund sein kann. Aber als Mutter sucht man natürlich erst mal die Schuld bei sich selber) oder aber das ihr das Flour fehlt und deswegen hab ich den Zahnarzt mal drauf angesprochen.

Und siehe da, der Mann hatte sogar auch gleich eine Erklärung dafür.

Beide Zähne sind ja leider angeschlagen. Der linke Zahn kam ja schon mit dem schwachen Zahnschmelz und diesem Fleck so raus und den anderen hat sie sich ja abgebrochen. Und der Körper merkt das sofort und versucht das dann dadurch abzustossen und die Zähne sind "traumatisiert" und werden gelb (so hat der das gesagt, ich weiss nicht, wie ich das übersetzen soll). Heisst also... Muttern ist nicht zu dusselig zum Putzen und ihre 2. Zähne werden nicht auch automatisch wieder gelb sein (obwohl die Gefahr, dass sie die sich raushaut natürlich noch besteht, wir reden hier immerhin von Olivia ;-)).

Er meinte, man könne das, wenn sie 3 oder älter ist, operieren, aber dafür müsste sie in Vollnarkose versetzt werden und das ist es uns (vor allem für die Babyzähne) nicht wert. Von den Kosten mal ganz abgesehen.

Und dann war Laney an der Reihe. Und weil ihre kleine Schwester das so tapfer über sich ergehen lassen hat, hatte sie natürlich absolut gar keinen Grund mehr noch Terz zu machen.

Also rauf auf den Stuhl und gleich mal mit bubble gum geputzt. Lecker. Und danach noch mit Zahnseide gereinigt.

Dann ging's ans Zählen (und auch hier noch alle 20 vorhanden) und dann haut er raus, dass wir doch schon mal anfangen können mit Sparen, weil Madamsen mit grosser Sicherheit eine Spange brauchen wird, wenn sie gross ist. Na super. Aber sowas in der Richtung hab ich mir leider schon gedacht. Laney's Zähne haben sich in den letzten 6 Monaten dermassen verschoben, totaler Wahnsinn. Konnte man fast dabei zugucken, so schnell ging das. Auf einmal. Total komisch.

Und zwischen ihren Schneidezähnen ist ein Ansatz von Karies zu sehen, aber wir sollen erst mal schön mit Zahnseide arbeiten und dann sehen wir beim nächsten Mal, ob er was machen muss.

Dann durften sie sich jeder jeweils noch eine neue Zahnbürste aussuchen (Cinderella und Belle sind nun in unserem Badezimmer vertreten) und Sticker und Tattoos und dann war es das auch schon wieder für die nächsten 6 Monate.

Weil sie beide so klasse waren (und weil wir leicht in Verzug waren ;-)) gab's dann auch gleich noch ein Picnic im Park mit anschliessendem (weil ja die Zähne grad so toll gereinigt wurden) Milchshake.

Mittwoch:

Da es die ganze Woche nun schon so megawarm war (jup, wir haben hier geschlagene 30 Grad seit den letzten anderthalb Wochen) sind wir schnell zu Target und haben einen kleinen Babypool gekauft. Laney durft mal fahren *lol*. Man beachte Olivias Blick... leicht skeptisch, ob ihre grosse Schwester das auch so toll kann wie die Mama ;-)



Eigentlich haben wir ja einen Pool, aber der ist zu gross. Also generell nicht zu gross, aber wenn ich alleine mit allen 3 Mädels bin, dann ist mir was kleines, übersichtliches lieber. In dem grossen ist nämlich auch noch ne Rutsche und Wildfang Olivia taucht da bestimmt mal unter. Und wenn dann grad Raubtierfütterung angesagt ist, dann komm ich aus meinem Gartenstuhl gar nicht so schnell hoch und von daher also der langweilige Babypool.

Aber den Mädels war es eigentlich egal, was für ein Pool. Die haben ihren Spass auch in dem kleinen Teil.





Und hier Laney's Urteil:



Und keine Ahnung, was hier in sie gefahren ist, aber ich find's lustig... Wahrscheinlich zuviel Poolwasser getrunken oder so.



Und weil es jetzt schon 00.10 Uhr ist und wir eben noch die Küchendecke gestrichen haben und ich nun leicht vom Farb"duft" benebelt bin, werd ich hier jetzt aufhören und morgen die nächste Forsetzung schreiben.

Gute Nacht!!!

3. März 2010

Sommer

Juchu!!!!! Anabel und ich werden im Sommer fuer 3 Wochen nach Berlin kommen :-) Wir haben gestern gebucht, es steht also fest. Ich freue mich so!!! Meine Maedels werden mir ungemein fehlen, aber leider ging es dieses Jahr nicht anders. Dafuer machen sie sich eine schoene Zeit mit dem Papa (vielleicht ans Meer und zur Familie). Ich bin grad schon am Menueplan schreiben, was ich alles essen moechte, wenn ich drueben bin *haha*.
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